Montag, 7. Februar 2011

VON ARROGANZ UND PERFEKTION

Heute war einer der Schultage, an denen ich mich frage, was ich eigentlich falsch mache.
Ich habe der Arroganz ins Auge geschaut und muss sagen, dass ich es mehr als nur begrüßen würde, wenn sie sich von den Menschen fernhielte. Es ist nicht auszuhalten, wie sie Leute erst langsam einnimmt, dann manipuliert und schließlich zu ungnädigen Gestalten macht, die nur das Allerbeste von sich halten und es auch von anderen fordern.
Ich habe erfahren, dass jemand, den ich eigentlich recht sympathisch finde, schlecht über mich redet, weil ich sie anscheinend mal nicht gegrüß habe, als wir uns auf dem Gang begegnet sind. Ich finde das nicht nur total übertrieben, sondern schon fast ein bisschen lächerlich. Ich bin wirklich bemüht, freundlich zu jedermann zu sein und Bekannte auch stets zu grüßen, doch leider versage ich manchmal. Es gibt einfach Momente, in denen ich nicht alle Erwartungen erfüllen kann, die an mich gestellt werden.
Und so frage ich: Wer ist das denn, der absolute Perfektion von seinen Mitmenschen fordern kann? Man kann doch nur verlangen, was man selbst auch bietet. Kann jemand denn wirklich so überzeugt von seinen eigenen Qualitäten sein, dass er ständig und immerzu Höchstleistungen von anderen erwarten darf?
Ich finde, wir sollten allesamt ein bisschen nachsichtiger sein und uns klar machen, dass jeder einmal schlechte Tage hat und es schlichtweg unmöglich ist, durchgehend ein makelloser Mensch der Perfektion zu sein.

P E R F E K T I O N   I S T   D O C H   A U C H   I R G E N D W I E   A B S T O S S E N D .

2 Kommentare:

Caroline hat gesagt…

toller blog, echt lesenwert! :)

anemoi hat gesagt…

vielen dank! :D das freut mich wirklich wirklich sehr. :)