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Donnerstag, 24. März 2011

ICH BIN IMMER JULE.

Wenn ich von dem "Jetzt" spreche, ist das eigentlich schon eine Lüge, denn es ist sofort vorbei. Ich war noch nie älter als jetzt. Und jetzt. Und jetzt. Versteht ihr, was ich meine? Es lässt sich nicht aufhalten. Wir werden älter, alles verändert sich und vergeht eines Tages. Wir Menschen haben dieser mysteriösen Kraft, diesem unermüdlichen Weiterlaufen der Veränderung einen Namen gegeben. Es ist die Zeit.
Sie vergeht, da können wir gar nichts dagegen tun. Als Kind scheint sie wahnsinnig langsam zu gehen, viele wünschen sich, auch bald groß zu sein und Dinge zu tun, die Kinder eben nicht tun können. Und dann ist man eines Tages "groß" und alles, was von der Kindheit übrig ist, sind vereinzelte Erinnerungsstücke und naürlich man selbst. Denn ob es um das vierjährige Julchen geht, das ihre Mama voll Ernsthaftigkeit fragt, ob das Christkind eigentlich nachtaktiv sei, oder um die erwachsene Frau, die ich irgendwann mal sein werde: Ich bin immer ich.
Zeit vergeht, Dinge wandeln, Entscheidungen werden getroffen - das Leben verändert sich. Ich aber bin immer Jule. Ich wünsche mir sehr, dass ich als Siebzigjährige immer noch sagen werde: "In mir steckt das Kind von einst. Ich bin das Kind von einst, ich bin Julchen." Jeder ist einmal Kind gewesen. Ob er sich noch aktiv daran erinnert, ist eine andere Frage. Es wäre wohl schön, wenn es mehr Leute täten.
Aber wisst ihr was? Ich denke, jeder von uns hat diese Fähigkeit. Ich denke, die Kinder im Inneren der allermeisten Leute leben immer noch und ab und an blitzen sie durch die müden und alt gewordenen Augen. Wie durch ein Wunder scheint das ganze Gesicht zu leuchten, all der Frust löst sich in ein offenherziges Lächeln auf und jeder kann es sehen: Das Kind von einst, das wir immer noch sind.

D I E   V E R G A N G E N H E I T   -   S I E   W I R D   U N S   B E G L E I T E N   B I S   I N   D I E   E W I G K E I T .

Montag, 14. März 2011

INS LEBEN STÜRZEN

Ab und zu tut es mir gut, mich einfach auszuklinken und Beobachter zu spielen. Als sei ich in einem Kino, setze ich mich irgendwo hin, lasse meinen Blick schweifen und gebe mich schlicht und ergreifend den Eindrücken und den Farben hin.
Es ist nicht nur unterhaltsam, sondern manchmal auch wahnsinnig berührend. Heute sah ich beispielsweise zwei kleine Mädchen, wie sie leuchtende Augen hatten, als sie ihr selbst gebasteltes Spiel das erste Mal spielten. Auch toll finde ich Schmetterlinge, die gemeinsam eine Wiese entlang fliegen und immerzu umeinander kreisen, als gäbe es nichts anderes auf der Welt.
Wäre es nicht schön, für einen Tag oder eine Woche oder einen Monat so zu leben, wie ein Schmetterling? Immerzu nur um das kreisen, was wir lieben, den ganzen Tag nur das tun, was uns gefällt. Mal ehrlich: Wir verbringen an einem Tag doch viel zu viel Zeit damit, über das zu jammern, was wir haben und uns eine schönere, bessere Alternative zu wünschen. Ich liebe es abgrundtief, zu träumen. Damit meine ich nächtliche Träume ebenso wie Tagträume.
Wie wäre es, wenn diese Träume einfach umgesetzt würden? Relativ häufig stelle ich mir Gesprächsabläufe vor, die ich nie führen werde. Warum nicht? Fehlt mir der Mut oder ist es ganz einfach Angst? Angst vor dem Unveränderlichen, vor den Konsequenzen, vor zu viel Realität.
"So, meine kleine Amélie. Sie haben keine Knochen aus Glas. Sie dürfen sich ins Leben stürzen. Die Chance dürfen Sie nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen, sonst wird Ihr Herz mit der Zeit nach und nach so trocken und verletzlich wie mein Skelett. Also, verdammt noch mal: Los jetzt!" - Die fabelhafte Welt der Amélie
 Das ist ein schöner Wunsch. Mehr von den Dingen tun, von denen ich träume. Ich versuche es mir zu Herzen zu nehmen und werde beim nächsten Tagtraum intensiv darüber nachdenken, ob sich eine Umsetzung in die Realität nicht lohnen würde.

E I N S   W Ä R E   S I E   A U F   J E D E N   F A L L :   A U F R E G E N D .

Mittwoch, 9. März 2011

MEINE PINNWAND

Oft wird darüber geredet, dass es Abwechslung braucht. Überall. In der Arbeit, im Freundeskreis, bei Unternehmungen, zu Hause. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich eine Pinnwand bei mir im Zimmer hängen habe.
Entschuldigt bitte die grauenvolle Qualität, die Webcam leistet einfach nicht so viel. Das Bild dient auch eigentlich nur dazu, meine Erzählung ein bisschen greifbarer zu machen. Das Ding, was da rechts runter hängt zum Beispiel, ist eigentlich eine rote Krawatte. In natura erkennt man das wunderbar, nur waren eben die Lichtverhätnisse in meinem Zimmer nicht... ideal. :D
Ich benutze diese Pinnwand nicht wie vielleicht vermutet als Erinnerung daran, was noch alles zu erledigen ist und woran ich unbedingt denken muss (wobei das vielleicht auch ganz praktisch wäre :D). Ich benutze sie vielmehr als Ort, an dem Erinnerungen fest gehalten werden. Einige Fotos hängen dort, Liedtexte, Gedichte, Postkarten, eine niedliche Papiertüte, in der ich besondere Briefe aufbewahre, Bahnkarten und Buttons. Alles, was mir in irgendeiner Weise wichtig erscheint, aber keine materielle Funktion erfüllt, landet dort. Ständig verändert sich diese Pinnwand: Ob ich nun selbst Dinge abhänge (und sorgfältig verstaue), aufhänge oder überhänge, oder ob ich Besuch kriege, der spontan irgendwas verändert: Es lebt. In der Adventszeit zum Beispiel war sie knallbunt, da ich jeden Tag ein Gedicht auf buntem Papier von meiner Mutter bekam. Ab Neujahr war sie dann recht leer, jetzt ist sie gerade wieder ziemlich gefüllt.
Ich weiß nicht, warum genau ich darüber blogge; mir kribbelte es einfach in den Fingern, als ich meine Wand heute wieder ein wenig veränderte. Ich bin wahnsinnig froh, sie zu haben und finde es jeden Morgen aufs Neue erfrischend, all die bunten Teile anzusehen.

K U N S T   A U F   I H R E   G A N Z   E I G E N E   A R T   U N D   W E I S E .

Freitag, 4. März 2011

VOM LICHT GEKÜSST

Heute Früh schien mir die Sonne mitten ins Gesicht und mir wurde plötzlich warm. Nicht äußerlich, sondern innen. Alles erschien auf einmal sanfter, schöner, heller. Ich fühlte mich wahnsinnig gut, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Dieser unscheinbare Augenblick aber, in dem ich vom Guten wie geblendet schien, war mein Start in den Morgen. Von da an stand für mich fest: Was auch passiert, es trifft mich niemals so hart,wie an gewöhnlichen Tagen.
Und dann bin ich auf dieses Plakat gestoßen. Vor ungefähr einem Jahr habe ich es entworfen und am Bahnhof in Besigheim aufgehängt. Nach einer knappen halben Stunde wurde es von irgendwelchen rüpelhaften Jugendlichen (welch schöne Ausdrucksweise! :D) abgerissen, doch schenkte ich es dafür meiner Schwester.
Sarah? Das hier ist für dich. Der Tag heute ist wunderschön und du bist dabei, auch wenn ich gleich gehe. Du hasst den Sommer, weil du es lieber magst, Trübsal blasend im Winterpulli zu sitzen und Schokolade in dich hinein zu stopfen, doch wirst auch du dieses Jahr die Sonne und die damit verbundene Wonne genießen. Dafür werde ich schon sorgen, meine Liebe!

I C H   N E H M   M I R    D A S   P L A K A T   Z U   H  E R Z E  N .

Sonntag, 13. Februar 2011

LEIDENSCHAFT ZUM UNGEWISSEN

Wie ich gestern Abend feststellte, habe ich noch nie über mein allerliebstes Lieblingshobby geschrieben, das mir wichtiger ist als alle anderen Hobbys zusammen: Theater.
Schriftsteller packen große und auch kleine Gefühle in Worte, fügen sie in einer Szene zusammen und am Ende steht ein Werk, das so harmonisch ist, wie ein kleines Uhrwerk. Fehlt nur eine Rolle (und ist sie noch so klein!), funktioniert es nicht mehr. Text muss umgeschrieben, Regieanweisungen verändert und vielleicht sogar die Struktur des gesamten Stückes umgestellt werden.
Es ist unbeschreiblich, ein Werk in den Händen zu halten und zu wissen, das man es bald spielen wird. Wenn ich schauspielere, versetze ich mich nicht in eine andere Person hinein, ich bin diese Person.
Unglaublich, welch großes Maß an Gefühlen in mir freigesetzt wird, wenn ich von Erinnerungen oder Emotionen spreche, die ich als Schauspielerin eigentlich noch nie erlebt habe.
Theater ist für mich eine Form von Energie: Zum einen werde ich dort meine überschüssige los, zum anderen wird auch eine riesen Menge freigesetzt: Wenn meine Rolle begeistert ist, glüht etwas in mir. Diesen Funke versuche ich dann auf die anderen zu übertragen und irgendwann ist da das Feuerwerk des Spielens, welches ich so liebe.
Wenn wir dieses Feuerwekr dann irgendwann meinen, drauf zu haben, geht es auf die Bühne. Wir stehen auf den Brettern und wissen, es gibt nur die eine Chance. Entweder wir reißen unser Publikum jetzt mit, oder wir schaffen es niemals wieder.
Die Beine fest auf der hölzernen Bühne, die Augen zwischen Spielpartner und Publikum und das Herz... Naja, das Herz im Augenblick, im wahnsinnigen Ganzen. Denn Theater ist immer ein Stückchen Wahnsinn; der Moment ist fast nicht kontrollierbar, eine zerreißende Spannung liegt in der Luft und mit einem einzigen unpassenden Wort  kann alles zerstört sein. Man weiß nicht, was der andere als nächstes tut und im noch so perfekt einstudierten Stück kann etwas total überraschendes geschehen.
Konzentration und Leidenschaft, das ist wohl meine perfekte Mischung, um das Beste aus der Situation heraus zu holen. Auch brauche ich Nähe zur Bühne, um mich diesem unberechenbaren, diesem freien und wahnsinnigen Gefühl des Ungewissen wenigstens ein bisschen nähern zu können.

D E S H A  L B   S P I E L T E   I C H   B I S H E R   A U S S C H L I E S S L I C H   B A R F U S S .

Samstag, 12. Februar 2011

DAS LEBEN IST SCHÖN.

Ich kann gerade gar nicht beschreiben, wie gut ich mich fühle. Letztes Jahr ungefähr um diese Zeit herum fing es an, dass es mir immer schlechter ging. Ich kann das bis heute nicht genau erklären, das muss ich ja auch nicht. Eines weiß ich aber mit Sicherheit: Es geht mir jetzt um ungefähr dreihundert Prozent besser. Ich schaue aus dem Fenster, gehe nach draußen, ich lebe. Ich fühle mich frei und zufrieden.
Über Glück schreibe ich viel, lese viel darüber und ständig wird es in Liedern oder Gedichtern thematisiert, doch letztendlich kommt es doch nur darauf an, es zu fühlen.
Bücher übers Glück sind schön und gut, doch ersetzen können sie diese Leichtigkeit um das Herz herum sicherlich nicht. Nichts kommt diesem Kribbeln nahe, das seit einigen Tagen nicht mehr aus meinem Bauch weichen mag. Jeder Atemzug fühlt sich gut an und so übertrieben und pathetisch das klingen mag: Es geht mir einfach nur gut.
Ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass es natürlich bald auch wieder schlechte Tage geben wird und dass so viel Trauer, Pech, Versagen, Ungerechtigkeiten, Gemeinheiten, Zerstörung, Verletzung, Einsamkeit und Unglück auf mich zukommt, doch muss mich das jetzt noch nicht belasten. Schlechte Dinge kommen früh genug, das kann man nicht kontrollieren.
So lange das aber nicht der Fall ist, genieße ich jeden Moment. Das Glück ist kostbar und zerbrechlich: Wer mich kennt, weiß, dass ich manchmal viel zu schnell hinfalle oder Dinge kaputt mache. Solange sie aber ganz sind, packe ich sie mit Herzenslust an und tue, was ich möchte und was mit meinem Gewissen zu vereinbaren ist. Die Menschen um einen herum sind nämlich der einzige Schlüssel zum Glück.

E I N   H O CH   A U F   D A S   L E B E N !

Dienstag, 8. Februar 2011

DAS GLÜCK AUF DER GOLDWAAGE

Oft neige ich dazu, schlechte Momente und Ereignisse viel stärker wahrzunehmen, als positive: Ich lasse den Tag Revue passieren, da beiße ich mich irgendwann an einem winzigen Augenblick fest, in welchem ich mich nicht gut fühlte. Ich grübele ewig über dieses Geschehnis nach und wünsche mir, ich selbst oder auch andere Leute hätten sich da anders verhalten. Heute aber kommt mir dieses Verhalten ein wenig blöd vor. Meistens gibt es doch an einem Tag auch so viel Gutes, über das ich genau so lange grübeln könnte und mich dementsprechend glücklicher machen würde.
Es gibt Menschen, die einem täglich begegnen und beinahe schon selbstverständlich da sind, das ist schön. Außerdem sind (wenn auch leider kurze) Gespräche oft wahnsinnig angenehm und wie ich schon öfters habe anklingen lassen, ist da auch das von mir so geliebte Lächeln, welches überraschend viele Leute anderen immer wieder zuwerfen. Wild gewuchterte Blumen am Straßenrand finde ich herrlich und auch Steinchen, die ins Wasser fallen und dort Kreise ziehen. Dass nicht jeder dieses Faible für Details teilt, ist vollkommen okay. Dennoch glaube ich (oder ich hoffe es zumindest), dass es an jedem Tag irgendetwas gibt, über das man sich freuen kann.
Heute war das Wetter nicht mehr ganz so schön, aber für mich persönlich lag eine gewisse... Ruhe in der Luft, die den heutigen Tag gut gemacht hat. Klar gab es auch unangenehme Situationen und auch ein ernüchterndes Ergebnis, doch störte mich all das nicht weiter. Zwei Personen hätte ich heute gerne eigenhändig den Mund zugeklebt und mit einigen Leuten hätte ich gerne mehr Zeit verbracht, doch war auch das alles in allem okay. Ich habe mir einen blauen Fleck eingefangen und war mal wieder... ein wenig offen, laut, direkt, unordentlich und hektisch, aber das alles regte mich gar nicht auf.
Es ist, als sei ein besänftigender Schleier über Allem, dessen Ursrprung mir (noch) nicht klar ist. Die schönen Dinge scheinen intensiver, die schlechten unwichtiger.
Ich erlebte die Welt heute wie in einer riesengroßen Seifenblase, die einen regenbogenfarbenen Hauch über einfach alles zieht.

B E I N A H E   G E S P E N S T I S C H ,   O D E R ?

Montag, 7. Februar 2011

CHRONISCHER SPRECHDURCHFALL

Heute in der großen Pause stand ich da und habe einfach nur gelacht. Als ich versuchte, später einer Freundin den Grund zu erklären, kamen nur Satzfetzen und Wortbrocken wie: "Ja also, weil, der, da, ich, Pause, lachen, bäääh!" Ich gestikuliere dann immer wild mit meinen Händen und versuche, mich auszudrücken; doch leider gelingt das nicht immer.
Immer wieder tritt bei mir dieses Phänomen auf, dass ich einfach nur Blödsinn quatsche. Ich denke, jeder hat mal seine fünf Minuten, doch war ich heute von solch einer Euphorie heimgesucht, gegen die ich durchweg gar nichts tun konnte. Zeitweise war ich einfach nur gut gelaunt - sonst nichts.
Seltsam irgendwie. Ich irre in der Gegend herum wie ein kopfloses Hühnchen, strahle alles und jeden an und rede Müll. Konzentrieren konnte ich mich heute auch nicht. Ich bin hibbelig, habe einen wahnsinnigen Drang, etwas zu tun und stecke voller Energie.
Komischerweise bin ich heute trotzdem recht früh nach Hause gegangen. Vielleicht liegt es am schönen Wetter, das mich aus der Schule getrieben hat oder an dem Mangel an Stress und Problemen. Möglicherweise sind meine Freunde für meinen Hochzustand der Stimmung verantwortlich oder irgendwer anderes, ich kann es gar nicht genau bestimmen.
Aber es fühlt sich gut an. Und jetzt werd eich nach draußen gehen, mich auf die Wiese legen und schauen, ob ich mich auf ein gutes Buch konzentrieren kann.

I C H   W Ü N S C H   E U C H   W A S !  :)

Samstag, 5. Februar 2011

DIE SEELE VOLL GLÜCK

Früher dachte ich oft, es wäre schöner, an einer kleinen Küstenstadt in Südengland oder in einem Bergdorf in den Alpen zu leben - der schönen Natur wegen. Heute war allerdings wieder einer der Tage, an denen ich unentwegt nur gelächelt habe. Zusammen mit meiner Schwester habe ich den Nachmittag draußen verbracht und die Sonnenstrahlen, die sich endlich wieder gezeigt haben, lösten in mir solch ein Kribbeln aus, dass ich einfach nur froh bin. Ich bin froh, hier zu leben und ich bin froh, das Leben genießen zu dürfen.
Ständig verändert sich so viel, nichts bleibt wie es ist, die Pflichten lösen solch einen Stress aus, dass einem fast keine Zeit bleibt, die Seele einfach mal bauemln zu lassen: An Tagen wie heute kann ich aber einfach nicht traurig sein.
"In diesem Augenblick ist alles perfekt: Die Weichheit des Lichts, dieser feine Duft, die ruhige Atmosphäre der Stadt. Sie atmet tief ein, und das Leben erscheint ihr so einfach, so klar, dass sie eine Anwandlung von Liebe überkommt und das Verlangen, der gesamten Menschheit zu helfen."

Die fabelhafte Welt der Amélie


Ganz genau so fühlte ich mich. Morgen sieht vielleicht alles schon ganz anders aus und ich weiß auch, dass diese Glückseligkeit wirklich zerbrechlich ist und dass ich möglicherweise schon demnächst über die Naivität dieses Artikels lachen werde, aber das ist unwichtig.  Nicht oft kann ich so überschwänglich über meine innere Zufriedenheit sprechen, doch heute sage ich ohne zu zögern: Ich bin glücklich.


I C H   W Ü N S C H T E ,   I C H   K Ö N N T E   D I E S E S   G E F Ü H L   V E R S P R Ü H E N .

Freitag, 7. Januar 2011

INSPIRATION IST EIN GESCHENK.

Inspiration - Was ist das? Wird sie uns geschenkt oder müssen wir sie selbst finden? Diese Energie, die uns durchströmt und uns dazu bringt, etwas zu erschaffen, etwas anzupacken oder uns etwas auszudenken; die uns dazu zwingt zu siegen, sie schlummert wohl in jedem von uns. In jedem Erwachsenen steckt ein Kind, dass sich wundern kann und sich begeistern lässt. Jeder Mensch hat die Gabe, irgendetwas besonders schön zu finden. Manchmal brauchen wir eben nur Anstöße von außen, um uns der Schönheit dieser Welt bewusst zu werden. Wir hören, sehen, riechen, fühlen etwas und plötzlich erscheint uns alles klarer, wir können den Moment beinahe berühren, so klar und rein ist er. Es gibt gar keine Alternative zum sofortigen Handeln: Irgendeine Macht tief in unserem Herzen bringt uns dazu, kreativ zu sein und über gewisse Dinge nachzudenken.
Das ist Inspiration.
Mich hat gestern dieser wunderbare Film inspiriert, außerdem das herzzereißende Lied von Don McLean und die Farbe des rötenden Abendhimmels. Heute schenkte mir eine gute Freundin Inspiration und ich glaube und wünsche mir zutiefst, dass es so weiter geht. Ich freue mich wahnsinnig auf den Frühling und erwarte mit Spannung die ersten Knospen draußen und diesen Geruch, der im Frühjahr in der Luft liegt und eine sonnige Zeit, Vogelgezwischter und die ersten warmen Tage verspricht.
Auch die kühle Januarluft hat etwas Zauberhaftes an sich, ganz zu schwigen vom eisigen Wind. Ich liebe Wind und Wetter, ich liebe überhaupt jede Art von Erscheinung, die einen das Leben richtig spüren lässt.
Vielleicht ist Inspiration ja auch einfach das: Eine Erinnerung daran, dass man lebt.


 I N S P I R A T I O N   I S T   E I N   G E S C H E N K .

Montag, 20. September 2010

WO BUNTSTIFTE POLITISCH KORREKT SIND

Ich hatte heute Nacht einen sehr schönen Traum. Ich habe ihn auch Freunden von mir erzählt, die meine Begeisterung allerdings nicht so ganz teilen konnten. Mich aber hat er fasziniert und ein bisschen bin ich auch stolz, solche Träume zu haben. Bevor ich aber erzählen will, was denn nun im Traum geschah, will ich dazu sagen, dass ich nur selten so träume. Meistens träume ich absurden Blödsinn oder aber Gedanken, Wünsche und Ängste, nur irgendwie verarbeitet
Jedenfalls ging es heute Nacht um Farben. Um Buntstifte genauer gesagt. Ich sah mich selbst als Kind, doch gleichzeitig war ich auch dieses Kind. Ich hatte einige Holzstifte vor mir, doch nicht die gewünschte Farbe. Als ich klein war, war ich tatsächlich oft auf der Suche nach dieser Farbe: Hautfarbe. Klar, diese Farbe da zwischen rosa und beige. Vielleicht einwenig orange, aber doch eher apricot.
Im Traum wurde mir dieser Stift dann von jemandem ohne Gesicht überreicht, es war nur der Arm zu erkennen, der den Stift reichte. Wenn ich jetzt versuche, mich zu konzentrieren und mich an die Hand zu erinnern, scheitere ich. Was allerdings naheliegend wäre: Die Hand hatte eine sehr dunkle Hautfarbe, also gehörte sie wohl zu einem Schwarzen (was für ein dummer Ausdruck!).
Denn mein nächster Gedanke war: Sagen schwarze (siehe oben) Kinder zu braunen Stiften Hautfarbe? Und wie sagen sie dann zu den Stiften, die ich als Kind Hautfarbe genannt habe?
Mein Ergebnis (wohlgemerkt als kleines Kind in meinem Traum!): Irgendwie müssten wir 70 % der Buntstifte Hautfarbe nennen.

Quelle: Wikipedia, Benutzer KMJ
I C H   W I L L   J E T Z T   M I T   H A U T F A R B E   W E I T E R M A L E N !