In der klassischen Komödie gibt es für den Schluss meistens zwei Möglichkeiten: Entweder es wendet sich alles zum Guten und die Handlung findet ein glückliches Ende, oder aber das komplette Gegenteil ist der Fall und ein trauriges Ende ist unabwendbar, eine Katastrophe steht bevor.
In der Realität sieht das ganz anders aus. Eine scheinbar schreckliche Begebenheit stellt sich als gar nicht so grässlich heraus und man beginnt, das Positive daran zu erkennen: das ist dann schön. Wenn es aber anders herum kommt und ein auf den ersten Blick wahnsinnig toll geglaubtes Etwas sich als blendende Mogelpackung entpuppt, wünsche ich mir manchmal die Einfachheit einer alten Geschichte oder einem Märchen: Wo Gut und Böse genau voneinander getrennt sind, offensichtlich für jeden zu sehen ist, was moralisch vertretbar ist, was nicht und man sich nicht unnötig den Kopf mit Grübeleien um das Richtig oder Falsch schwer machen muss.
Bis zu welchem Grad muss ich meine eigenen Wünsche hinten anstellen? Ab wann beginnt eine Lüge? Ich bin heute vor eine Vielzahl an Konflikte mit meinem Gewissen gestellt worden und muss einfach mal los werden, dass das verdammt schwierig ist. Entscheidungen. Sobald ich mich festgelegt habe, gibt es nur schwer einen Rückzug. Manchmal ist eine Entscheidung sogar endgültig und verändert womöglich mein und das Schicksal anderer.
Manchmal kann ich das nicht. Entscheidungen fällen, ganz alleine. Und wenn ich andere frage, bekomme ich zwar halbherzige Ratschläge (die sich oft auch noch widersprechen), letzten Endes bleibt es aber trotzdem meine Angelegenheit. Es heißt Zähne zusammen beißen, Augen zu und durch. Rein ins kalte Wasser, mich irgendwie entscheiden.
Nur wie, möchte ich wissen! Wie denn?
K O N F U S E U N E N T S C H L O S S E N H E I T A U F G A N Z E R L I N I E .
Posts mit dem Label Hilfe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hilfe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 15. April 2011
DAS LEBEN IST KEINE KOMÖDIE
Labels:
alltag,
angst,
deprimiert,
entscheidungen,
freunde,
Gefühle,
Hilfe,
individualität,
klasse,
liebe,
schreien,
veränderung,
verwirrt,
wahl,
wunsch
Freitag, 4. März 2011
VOM LICHT GEKÜSST
Heute Früh schien mir die Sonne mitten ins Gesicht und mir wurde plötzlich warm. Nicht äußerlich, sondern innen. Alles erschien auf einmal sanfter, schöner, heller. Ich fühlte mich wahnsinnig gut, wenn auch nur für einen kurzen Moment. Dieser unscheinbare Augenblick aber, in dem ich vom Guten wie geblendet schien, war mein Start in den Morgen. Von da an stand für mich fest: Was auch passiert, es trifft mich niemals so hart,wie an gewöhnlichen Tagen.Und dann bin ich auf dieses Plakat gestoßen. Vor ungefähr einem Jahr habe ich es entworfen und am Bahnhof in Besigheim aufgehängt. Nach einer knappen halben Stunde wurde es von irgendwelchen rüpelhaften Jugendlichen (welch schöne Ausdrucksweise! :D) abgerissen, doch schenkte ich es dafür meiner Schwester.
Sarah? Das hier ist für dich. Der Tag heute ist wunderschön und du bist dabei, auch wenn ich gleich gehe. Du hasst den Sommer, weil du es lieber magst, Trübsal blasend im Winterpulli zu sitzen und Schokolade in dich hinein zu stopfen, doch wirst auch du dieses Jahr die Sonne und die damit verbundene Wonne genießen. Dafür werde ich schon sorgen, meine Liebe!
I C H N E H M M I R D A S P L A K A T Z U H E R Z E N .
Donnerstag, 10. Februar 2011
CAN YOU HELP ME OCCUPY MY BRAIN?
Ab ungefähr halb zwölf heute Mittag kippte irgendwas in mir und ab da war der Tag seltsam. Der Morgen war wirklich schön und alles schien beinahe gewöhnlich, dann hatte ich auf einmal ein Déjà-Vue.
Gut, das ist jetzt wohl nicht die perfekte Einleitung für die Schilderung des seltsamsten Tag seit langem, doch ist es tatsächlich der Beginn meiner Odyssee der Merkwürdigkeit. Auf einmal hatte ich nämlich ständig diese Déjà-Vues. Ich schaute an die Tafel und war mir sicher, exakt diese Szene schon einmal erlebt zu haben. Ich blickte zu meinem Tischnachbarn und führte ein kurzes Gespräch, welches ich GENAU SO schon einmal geführt zu haben glaubte.
Egal, wohin ich lief und wen ich sah, jeder zweite Augnblick kam mir dermaßen bekannt vor! Manch einer mag jetzt vielleicht dämlich lachen und erklären, dass das ja ganz normal sei, weil ich jeden Tag in die Schule gehe und beispielsweise den Französischunterricht schon mehr als ein paar mal erlebt habe; doch das war komplett anders.
Es war, als erinnerte ich mich an einen Traum, den ich nie geträumt habe. Allerdings fühlten sich die Momente in meinem Kopf, an die ich mich in Bruchstücken erinnerte und von denen ich nicht wusste, wann ich sie schon einmla erlebt habe, viel wirklicher an. Ja, es war als erlebte ich den Tag heute noch einmal, dieses Mal aber weitaus unwirklicher und entfernter als damals. Woher auch immer diese Déjà-Vues kamen: Sie waren viel schillernder und viel bunter als die Realität.
Damit ihr mich jetzt nicht für komplett durchgeknallt haltet (ich fürchte, das tut ihr schon seit längerem :D), will ich noch dazu sagen, dass diese Momente eintraten, als ich verdammt müde war. Irgendwie schien meine Energie mit jedem Déjà-Vue noch mehr zu weichen, was mich nicht nur wahnsinnig aufgeregt und irritiert hat, sondern dazu führte, dass ich mir selbst ein bisschen Angst gemacht habe.
Heute Nacht hole ich mir eine riesen Portion Schlaf, damit ich morgen vielleicht endlich mal wieder mit einem klaren Kopf durch die Welt geistern kann.
E I N E N K L A R E N V E R S T A N D - WANN HABEN WIR DEN SCHON?
Gut, das ist jetzt wohl nicht die perfekte Einleitung für die Schilderung des seltsamsten Tag seit langem, doch ist es tatsächlich der Beginn meiner Odyssee der Merkwürdigkeit. Auf einmal hatte ich nämlich ständig diese Déjà-Vues. Ich schaute an die Tafel und war mir sicher, exakt diese Szene schon einmal erlebt zu haben. Ich blickte zu meinem Tischnachbarn und führte ein kurzes Gespräch, welches ich GENAU SO schon einmal geführt zu haben glaubte.
Egal, wohin ich lief und wen ich sah, jeder zweite Augnblick kam mir dermaßen bekannt vor! Manch einer mag jetzt vielleicht dämlich lachen und erklären, dass das ja ganz normal sei, weil ich jeden Tag in die Schule gehe und beispielsweise den Französischunterricht schon mehr als ein paar mal erlebt habe; doch das war komplett anders.
Es war, als erinnerte ich mich an einen Traum, den ich nie geträumt habe. Allerdings fühlten sich die Momente in meinem Kopf, an die ich mich in Bruchstücken erinnerte und von denen ich nicht wusste, wann ich sie schon einmla erlebt habe, viel wirklicher an. Ja, es war als erlebte ich den Tag heute noch einmal, dieses Mal aber weitaus unwirklicher und entfernter als damals. Woher auch immer diese Déjà-Vues kamen: Sie waren viel schillernder und viel bunter als die Realität.
Damit ihr mich jetzt nicht für komplett durchgeknallt haltet (ich fürchte, das tut ihr schon seit längerem :D), will ich noch dazu sagen, dass diese Momente eintraten, als ich verdammt müde war. Irgendwie schien meine Energie mit jedem Déjà-Vue noch mehr zu weichen, was mich nicht nur wahnsinnig aufgeregt und irritiert hat, sondern dazu führte, dass ich mir selbst ein bisschen Angst gemacht habe.
Heute Nacht hole ich mir eine riesen Portion Schlaf, damit ich morgen vielleicht endlich mal wieder mit einem klaren Kopf durch die Welt geistern kann.
E I N E N K L A R E N V E R S T A N D - WANN HABEN WIR DEN SCHON?
Donnerstag, 3. Februar 2011
WAS IST SCHÖNHEIT?
Verschiedene Gespräche und Artikel haben mich die letzten Tage beschäftigt und mich auf das Thema der Schönheit gebracht. Sie gehört zu den subjektivsten und subtilsten Dinge dieser Erde, weswegen sie auch einen riesengroßen Spielraum für Diskussionen bietet. Tausend verschiedene Ansichten existieren und mindestens genauso viele Bücher darüber wurden schon geschrieben und doch lässt es den menschlichen Geist nicht los.
Schönheit ist in gewisser Maßen eine stille Macht, die Anmut hervorbringt, Liebe schürt, Menschen beseelt aber auch Neid entfesselt und Wahnsinn sät. Ein schöner Mensch kann die personifizierte Sanftheit sein oder schreckliche Geschichten von Trauer und Schmerz erzählen. Es gibt so viele Facetten des Schönen, dass es schwierig ist, es auch nur annähernd zu fassen.
Eine hübsche Kette oder eine durchtrainierte Figur machen niemanden schön. Meiner Meinung nach kann ein unausstehlicher Mensch noch so perfekte Gesichtszüge, Haut und Haare haben; für mich ist er immer noch nicht schön.
Schönheit kommt wahrhaftig von innen. Ein Blick, der von vergangener Liebe und Schmerz zeugt; ein Lächeln, das ein unschuldiges Kindergesicht schmückt; Energie, die nur so aus einem begeisterten Menschen zu sprudeln scheint; die tröstende Hand eines Freundes - All solche Dinge machen einen Menschen schön.
Schön ist nicht, was in die Idealvorstellungen irgendwelcher Modezeitschriften, die Ansprüche an ein sinnliches Frauengesicht oder in die Größentabelle von teurer Kleidung passt - Schön ist, was vom Leben erzählt.
E I N H E R Z A U S G O L D L Ä S S T E I N E N M E N S C H E N L E U C H T E N .
Schönheit ist in gewisser Maßen eine stille Macht, die Anmut hervorbringt, Liebe schürt, Menschen beseelt aber auch Neid entfesselt und Wahnsinn sät. Ein schöner Mensch kann die personifizierte Sanftheit sein oder schreckliche Geschichten von Trauer und Schmerz erzählen. Es gibt so viele Facetten des Schönen, dass es schwierig ist, es auch nur annähernd zu fassen.
Eine hübsche Kette oder eine durchtrainierte Figur machen niemanden schön. Meiner Meinung nach kann ein unausstehlicher Mensch noch so perfekte Gesichtszüge, Haut und Haare haben; für mich ist er immer noch nicht schön.
Schönheit kommt wahrhaftig von innen. Ein Blick, der von vergangener Liebe und Schmerz zeugt; ein Lächeln, das ein unschuldiges Kindergesicht schmückt; Energie, die nur so aus einem begeisterten Menschen zu sprudeln scheint; die tröstende Hand eines Freundes - All solche Dinge machen einen Menschen schön.
Schön ist nicht, was in die Idealvorstellungen irgendwelcher Modezeitschriften, die Ansprüche an ein sinnliches Frauengesicht oder in die Größentabelle von teurer Kleidung passt - Schön ist, was vom Leben erzählt.
E I N H E R Z A U S G O L D L Ä S S T E I N E N M E N S C H E N L E U C H T E N .
Labels:
freunde,
Gefühle,
glücklich,
Hilfe,
inspiration,
leben,
liebe,
zeitschrift
Dienstag, 1. Februar 2011
HÖREN WIR MIT DEM HERZEN!
Wenn ihr wirklich etwas zu sagen habt, sagt es. So viele Menschen da draußen reden so viel und sagen schlichtweg nichts. Gerade in letzter Zeit häufen sich die Sätze ohne Aussage in meiner Umgebung und ich frage mich, warum die größten Dummköpfe eigentlich immer am meisten plappern. Darum geht jetzt die Bitte heraus an alle, die sich auch mal gerne durchsetzen würden oder das letzte Wort niemals an sich reißen: Steht auf und sagt, was ihr denkt!
Fühlt ihr euch unterdrückt, lasst das die anderen spüren und macht den Mund auf! Versucht, Verbündete zu finden und geht gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten vor. Man wir euch zuhören, wenn ihr es mit Nachdruck vermittelt. Ich hoffe es so sehr, bitte enttäuscht diese Hoffnung nicht. Enttäuscht euch selbst nicht. Natürlich wird es immer Leute geben, die blockieren, zerstören und verletzen, aber gebt nicht auf! In uns allen steckt ein Rebell, der nur darauf wartet, für Gerechtigkeit und gegen leere Worthülsen, Lügen und Oberflächlichkeit vorzugehen.
Eines Tages werden selbst die Stummen Gehör finden. Ich möchte ihnen zuhören, jederzeit.
Fühlt ihr euch unterdrückt, lasst das die anderen spüren und macht den Mund auf! Versucht, Verbündete zu finden und geht gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten vor. Man wir euch zuhören, wenn ihr es mit Nachdruck vermittelt. Ich hoffe es so sehr, bitte enttäuscht diese Hoffnung nicht. Enttäuscht euch selbst nicht. Natürlich wird es immer Leute geben, die blockieren, zerstören und verletzen, aber gebt nicht auf! In uns allen steckt ein Rebell, der nur darauf wartet, für Gerechtigkeit und gegen leere Worthülsen, Lügen und Oberflächlichkeit vorzugehen.
Eines Tages werden selbst die Stummen Gehör finden. Ich möchte ihnen zuhören, jederzeit.
Montag, 10. Januar 2011
WUTAUSBRÜCHE TREFFEN MEISTENS DIE FALSCHEN.
Wisst ihr, was ich total unfair finde? Wutausbrüche, Rumgeschreie, Beleidigungen und andere verbale Attacken, die einen treffen, obwohl man gar nichts dafür kann. Irgendwer ist geladen, vielleicht genervt oder er hatte einen schlechten Tag und was passiert? Nur weil man einen Mucks von sich gibt, wird man in Grund und Boden geschrien. Man kann überhaupt nichts dafür und ist auch nicht an der Wut generell schuld, man wird nur blöderweise zum Blitzableiter. "Tut dir jemand weh, verzeih. Denn es geht ihm selbst nicht gut, sonst täte er dir nicht weh." Dieser Spruch mag stimmen, ich finde ihn auch gut; aber manchmal fällt das Verzeihen einfach schwer.
"Willst du dir nicht lieber die Nase putzen anstatt sie ständig hochzuziehen?" - Keine Reaktion. "Ich hol dir ein Tempo." - "HALT DEINE DUMME FRESSE!" Äh, ja. Damit kann ich ziemlich wenig anfangen und bin dann auch dementsprechend gekränkt, weil es einfach unfair ist. Ich bin nicht gerne (unangekündigt und vollkommen überraschend und plötzlich) der Boxsack für jemanden mit zu viel angestauten Aggressionen oder unerklärliche Wut. Ich bin sehr gerne Anlaufstelle für Probleme und helfe jedem weiter, der mich darum bittet. Manchmal helfe ich selbst, wenn ich nicht darum gebeten werde und unterstütze meine Freunde durch Gespräche oder Ausflüge oder kleine Geschenke, aber ein zufälliges Opfer für Aggressionen möchte ich nur ungern sein. Das macht mir nur schlechte Gefühle und hilft auch dem anderen nicht weiter. Das einzige, was dadurch entsteht ist ein Haufen Schuldgefühle auf meiner Seite und der seltsame Gedanke, dass die Leute denken, bei mir könne man sich alles erlauben.
" I C H S C H R E I E N I C H T ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! "
"Willst du dir nicht lieber die Nase putzen anstatt sie ständig hochzuziehen?" - Keine Reaktion. "Ich hol dir ein Tempo." - "HALT DEINE DUMME FRESSE!" Äh, ja. Damit kann ich ziemlich wenig anfangen und bin dann auch dementsprechend gekränkt, weil es einfach unfair ist. Ich bin nicht gerne (unangekündigt und vollkommen überraschend und plötzlich) der Boxsack für jemanden mit zu viel angestauten Aggressionen oder unerklärliche Wut. Ich bin sehr gerne Anlaufstelle für Probleme und helfe jedem weiter, der mich darum bittet. Manchmal helfe ich selbst, wenn ich nicht darum gebeten werde und unterstütze meine Freunde durch Gespräche oder Ausflüge oder kleine Geschenke, aber ein zufälliges Opfer für Aggressionen möchte ich nur ungern sein. Das macht mir nur schlechte Gefühle und hilft auch dem anderen nicht weiter. Das einzige, was dadurch entsteht ist ein Haufen Schuldgefühle auf meiner Seite und der seltsame Gedanke, dass die Leute denken, bei mir könne man sich alles erlauben.
Abonnieren
Posts (Atom)