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Mittwoch, 9. Februar 2011

MACH EINEN VOGEL AUS MIR!

Manchmal wünsche ich mir, einfach verschwinden zu können. Plopp - und weg! Dafür beneide ich die Vögel. Sie sind frei, können jederzeit davon fliegen. Wenn es ihnen im Winter zu kalt wird, hält sie nichts mehr hier in den mittleren Breiten. Lockt sie der süße Gesang eines anderen Vogels, zwitschern sie zurück und gesellen sich zu den Gleichgesinnten. Sie bauen ihr Nest, wo sie wollen und erleben die Welt aus einer... erhabenen Position heraus.
Wie schön wäre es, wenn ich mich einfach in einen Vogel verwandeln könnte, wenn mir danach ist? Oft fühle ich mich in der Schule eigesperrt, von den Wänden der Räume eingeengt und von Menschenmassen überrollt. In solchen Situationen wäre es doch wirklich herrlich, in die Lüfte aufzusteigen und im Wind zu gleiten wie eine Feder.
"Dear God, make me a bird, so I can fly far - far far away from here." - Forrest Gump
Nicht ohne Grund ist die Taube ein Friedenssymbol. Sie ist auch ein Vogel, schwebt durch die Lüfte und kann Botschaften versenden. Da oben gibt es keine Autostaus, es gibt keinen höllischen Lärm und auch im Idealfall kein Gestank wie unten auf der Erde. Ein Vogel betrachtet das Geschehen da unten mit einem gewissen Abstand, der eine viel höhere Objektivität möglich macht.
Ich liebe den Gedanken, für einige Stunden überall hin zu fliegen, wo ich möchte. Ohja, das wäre wundervoll.

L E I D E R   B L E I B T   D I E S   E I N   W O L K E N K U C K U C K S H  E I M .

Freitag, 7. Januar 2011

INSPIRATION IST EIN GESCHENK.

Inspiration - Was ist das? Wird sie uns geschenkt oder müssen wir sie selbst finden? Diese Energie, die uns durchströmt und uns dazu bringt, etwas zu erschaffen, etwas anzupacken oder uns etwas auszudenken; die uns dazu zwingt zu siegen, sie schlummert wohl in jedem von uns. In jedem Erwachsenen steckt ein Kind, dass sich wundern kann und sich begeistern lässt. Jeder Mensch hat die Gabe, irgendetwas besonders schön zu finden. Manchmal brauchen wir eben nur Anstöße von außen, um uns der Schönheit dieser Welt bewusst zu werden. Wir hören, sehen, riechen, fühlen etwas und plötzlich erscheint uns alles klarer, wir können den Moment beinahe berühren, so klar und rein ist er. Es gibt gar keine Alternative zum sofortigen Handeln: Irgendeine Macht tief in unserem Herzen bringt uns dazu, kreativ zu sein und über gewisse Dinge nachzudenken.
Das ist Inspiration.
Mich hat gestern dieser wunderbare Film inspiriert, außerdem das herzzereißende Lied von Don McLean und die Farbe des rötenden Abendhimmels. Heute schenkte mir eine gute Freundin Inspiration und ich glaube und wünsche mir zutiefst, dass es so weiter geht. Ich freue mich wahnsinnig auf den Frühling und erwarte mit Spannung die ersten Knospen draußen und diesen Geruch, der im Frühjahr in der Luft liegt und eine sonnige Zeit, Vogelgezwischter und die ersten warmen Tage verspricht.
Auch die kühle Januarluft hat etwas Zauberhaftes an sich, ganz zu schwigen vom eisigen Wind. Ich liebe Wind und Wetter, ich liebe überhaupt jede Art von Erscheinung, die einen das Leben richtig spüren lässt.
Vielleicht ist Inspiration ja auch einfach das: Eine Erinnerung daran, dass man lebt.


 I N S P I R A T I O N   I S T   E I N   G E S C H E N K .

Montag, 23. August 2010

AS WE WIND ON

Der Titel meines Blogs (und auch der Untertitel :D ) sind aus dem wunderbarsten Lied dieser verdammten Erde entnommen. Oh, das klingt jetzt aber wuchtig. :D Ich wollte nicht nach Weltuntergang oder Liebeserklärung oder irgendwas anderem Finalem klingen, entschuldigt bitte. Ich wollte einfach nur sagen, dass es für mich kein Lied gibt, das Stairway to heaven von Led Zeppelin übertrifft. Wer mich gut kennt und mit mir schon Musik gehört hat (okay, spontan fallen mir jetzt nur zwei Leute ein, mit denen ich dieses Lied schon gehört hab), wird nicht verwundern, dass ein Auszug aus dem Text meinen Blog öh... krönt. Ja, krönt klingt gut.
Und wie es der Zufall (oder ich!) so will, gibt es auch eine Verbindung zu meinem Pseudonym. Denn richtig, anemoi ist nicht mein richtiger Name. Ich möchte Wikipedia zitieren:
Die Anemoi (griechisch Ἄνεμοι „Winde“ Sing. Ἄνεμος) waren in der griechischen Mythologie die Götter des Windes [...].
Yeah. Wer jetzt schnell einen Blick auf meinen Blogtitel wirft, dem wird (sofern er lesen kann, was ich doch schwer hoffe und sofern er ein wenig Englisch beherrscht) die Verbindung auffallen: Der Wind.
Ich liebe Wind. Wissenschaftlich betrachtet ist es ja nur der Strom von Luftteilchen, die in ein Tiefdruckgebiet wehen. Aber ich finde Wind wunderbar.
Wenn der Himmel weint (oh, schon wieder so apokalytpische Formulierungen :D) und es überall nach nassem Stein und Erde riecht, wenn es duster draußen ist und irgendwie ein wennig gespenstig, wenn man dann draußen steht und der Wind um einen tanzt, ist das nicht wahnsinnig beeindruckend?
Wind ist dynamisch, Wind verändert. Mir fallen einige Lieder ein, die den Wind ansprechen.
Riders on the Storm. Wind of Change. Stairway to heaven. She's like the wind. Candle in the wind.
Wind hat Macht, Wind kann zerstören. Wind ist durchaus sehr gefährlich. Aber Wind ist auch angenehm. Wenn man bei fünfunddreißig Grad im Klassenzimmer sitzt und langweilige Matheaufgaben lösen muss, dann die Tür aufgeht und ein Durchzug entsteht: Das ist doch ein Segen, oder?
Ich mag das Geräusch von Wind und ich mag auch die Farbe des Windes.
Bei Wind und Wetter.
We wind on. Egal was passiert, wir machen weiter. Uns bleibt ja nichts anderes übrig. Man akzeptiert die Situation oder man versucht, etwas zu verändern.
So oder so: Wir machen immer weiter.

W I E  D E R  W I N D .