Dienstag, 3. Mai 2011

ES WAR EINMAL...

Ich habe gerade Musik gehört, die ich vor drei Jahren als Hintergrund für Gedichtvorträge benutzt habe. Drei Jahre mögen jetzt für den ein oder anderen kaum etwas sein, doch in Anbetracht meines doch recht jungen Alters (höhö - "doch recht jung" :D), ist das schon einiges. Immerhin fast ein viertel meines Lebens! Na, wie dem auch sei.
Ich musste dann jedenfalls an die Gedichte zurück denken und jetzt fühle ich mich beflügelt, obwohl es gleich ein Uhr ist, ich schlafen und mich mental auf mein Referat morgen früh vorbereiten sollte.
Aber es ist, wie es so oft ist und ich fühle mich nicht bereit, jetzt zu schlafen. Ich habe für meine Verhältnisse recht lang nicht mehr gebloggt und das finde ich schade. Irgendwie fehlte mir die Inspiration, die Motivation, die Lust. Doch wie es scheint, löst sich meine Blockade gerade in frisches Geplappere auf, was ich als sehr befreiend empfinde.
Bevor ich euch jetzt aber mit nachmitternächtlichen Gedanken beriesele, kommt hier ein Gedicht von Rose Ausländer, welches ich wirklich bezaubernd finde. Mich faszinieren geradezu alle Gedichte dieser Dichterin und möchte ihr an dieser Stelle für all die wunderbaren Worte danken, die sie so gekonnt miteinander verwoben hat und die mir ungelogen ab und an wortwörtlich den Atem rauben.

Rose Ausländer - Und

Und Wiesen gibt es noch
und Bäume und
Sonnenuntergänge
und Meer
und Sterne
und das Wort
das Lied
und Menschen
und